Homöopathikum des Monats

September: Datura strammonium

Datura strammonium

Der Stechapfel ist zur Familie der Sonanaceae, der Nachtschattengewächse gehörig. In dieser Pflanzenfamilie finden wir noch andere für die Homöopathie bedeutsame Pflanzen wie Belladonna, Hyoscyamus, Mandragora, Dulcamara, Tabacum oder Capsicum. Er stammt ursprünglich aus Nordamerika, ist aber mittlerweile über die ganze Welt verbreitet. Verwendet wird das frische blühende Kraut. Wirkung auf das cerebrale Leben, das Psychische und Geistige, Phantasie, Delirien, Exaltiertheit in heftigem Ausmaß gelten als typisch. Angst spielt eine herausragende Rolle.
Anwendungsgebiete: Schlafstörungen bei Kindern (bewährte Indikation), hochfieberhafte Infektionen, Krampfzustände, Krankheiten mit Beeinträchtigungen seelischer Funktionen (bewährte Indikation), Entzündungen der Augen (bewährte Indikation) Weitere Anwendungsgebiete: hochfieberhafte Infekte, Erregungszustände, manische Zustände, Delirien, Halluzinationen, Hysterie, Veitstanz, Epilepsie, Krampfzustände
Gebräuchliche Potenzen: C6, C12
Leitsymptome: angstvolle Phantasien, nächtliches Aufschrecken, Verlangen nach Licht und Gesellschaft, Angstzustände, pulsierende Kopfschmerzen, Kopfkongestion, weite Pupillen, Schweißausbrüche, Mundtrockenheit, Schluckkrampf, Zähneknirschen, Gliederzittern, Krämpfe überall Dosierung: Augentropfen 1 - 3 täglich 1 Tropfen in den Bindehautsack träufeln
Personotrope Hinweise: Patienten äußerst erregt, geschwätzig, Gesicht erhitzt, hellrot, sehr schreckhaft, unruhig, evtl. sogar gewalttätig Abends 5 Globuli oder eine Tablette, bei Besserung der Schlafstörung Therapiepause bzw nur noch jeden zweiten oder dritten Tag eine Gabe